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Das tun wir für den Datenschutz

Wir vertreten die Ansicht: Deine Daten gehören dir. Das ist natürlich schon im Bundesdatenschutzgesetz mehr oder weniger so festgelegt. Aber wenn man sich jeden Tag mit Computern beschäftigt, wird man sehr sensibel für das Thema Datenschutz: Man lernt, an wie vielen Stellen Systeme eigentlich Schwachstellen haben, wie einfach auch kleinste Sicherheitslücken ausgenutzt werden können und wie schwierig es ist, tatsächlich den Weg der eigenen Daten zu kontrollieren. Deshalb wollen wir mehr tun – wir wollen es richtig machen.


Das Daten-Triple-S

Datensparsamkeit

Wir speichern nur die Daten, die nötig sind, damit du mit peerigon reibungslos organisieren kannst. Natürlich bedeutet das letzten Endes, dass du uns Persönliches anvertraust – Ausflugsziele, Freizeitbeschäftigungen, etc. Wir versprechen aber, dass wir mit diesen Angaben höchst verantwortungsvoll umgehen. Wir haben kein tiefergehendes Interesse an ihnen, wir wollen nur, dass du mit unserer App und ihren Möglichkeiten zufrieden bist.

Außerdem kommt es uns nicht auf deinen richtigen Namen an. Wenn du bei peerigon Peter Pan oder Traumtänzerin heißen willst, ist das total ok – Hauptsache deine Freunde erkennen dich ;)

Datenschutz

Wir verzichten vollständig auf Werbung und damit auch auf die Weitergabe deiner Daten an Dritte. Weder für Werbefirmen, Dienstleister, Datenhändler oder sonstige Außenstehende werten wir irgendetwas von deinen Organisationsdaten aus oder geben etwas her. Außerdem hosten wir peerigon samt allen Daten, die dabei zusammen kommen, auf Servern in Deutschland. Dadurch können wir sicherstellen, dass in jeder Hinsicht und auf jeden Fall das deutsche Datenschutzgesetz zum Tragen kommt – es ist im weltweiten Vergleich eines der strengsten. Auf diesen Servern sind deine Daten sicher.

Datensicherheit

Wir kümmern uns darum, dass deine Daten nicht unterwegs abhanden kommen. Wie du zum Beispiel an dem kleinen „s“ nach dem „http“ in der Browserzeile sehen kannst, verschlüsseln wir alle Seiten. Was immer du eingibst – die Verschlüsselung stellt sicher, dass niemand deine Eingaben auf dem Weg von dir zu uns abgreifen und ausspionieren kann.

Vergissmeinnicht

Und es gibt noch etwas, was wir tun: Wir verpassen unserer peerigon App „Alzheimer”. Gemäß dem seit einer Weile diskutierten „Recht auf Vergessenwerden“ wollen wir sicherstellen, dass deine persönlichen Daten nicht für immer und ewig bei uns gespeichert sind. Sie bekommen quasi ein Ablaufdatum. Ein Automatismus sorgt dann dafür, dass alles, was du eine bestimmte Zeit lang nicht genutzt hast, von alleine aufgeräumt wird – wenn du das willst.

Konkret sieht das dann so aus: Unser System erkennt automatisch, welche Daten du für eine längere Zeit nicht mehr genutzt hast – z.B. vergangene Veranstaltungen – und schlägt sie zur automatischen Löschung vor. Daraufhin bekommst du von uns rechtzeitig ein paar Wochen vorher eine Email, in der steht, was wir gerne löschen würden. Wenn du diese Dinge aufgeräumt haben willst, brauchst du nichts weiter tun. Und wenn du sie lieber aufheben möchtest, kannst du uns das ganz einfach mit einem Knopfdruck mitteilen und alles bleibt wie es ist. Du entscheidest.

Das Kleingedruckte

Aber wir wollen ehrlich sein: Ein paar Informationen brauchen auch wir. Eine Webseite kann man langfristig nur dann gut betreiben, wenn man weiß, ob den Nutzern die Inhalte auch gefallen, ob sie damit zurechtkommen, ob unsere Seite im jeweils verwendeten Browser gut aussieht usw.

Für diese Webseitenstatistik verwenden wir aber nicht den Marktführer Google Analytics, sondern das Open-Source-Projekt Piwik. Piwik lässt sich unseren hohen Datenschutzansprüchen anpassen und erlaubt uns, die Auswertungen und Statistiken sicher auf unserem Server in Deutschland zu speichern. Wir sind die einzigen, die darauf zugreifen können. Und das natürlich nur strengstens anonymisiert. Uns interessiert weder dein Name, noch deine Adresse und auch nicht deine letzten Online-Einkäufe. Anhand der anonymisierten Statistik sehen wir lediglich, was unseren Nutzern gefällt und was nicht – und können die Webseite danach ausrichten. Und wenn du trotzdem nicht erfasst werden möchtest, dann ist das für uns auch kein Problem: Hier kannst du Piwik dauerhaft deaktivieren.

Für die App gilt Ähnliches: Wir möchten verstehen, wie du sie benutzt und ob sie auf deinem Smartphone gut funktioniert. Das soll dir die Nutzung erleichtern und alles möglichst bequem machen. Private Details wie zum Beispiel, dass Hans mit Peter manchmal einen heben geht oder dass Susi auf ihrer Geburtstagsparty keinen Bock auf Lena hat, interessieren uns kein bisschen. Wir erheben so wenig Daten wie möglich und verwenden das meiste davon anonymisiert, so dass keine Rückschlüsse auf deine Person möglich sind. Und wo sich ein persönlicher Bezug nicht vermeiden lässt – wie etwa bei auf dich angepassten Vorschlägen, die die App dir macht – sind diese Daten nur für dich allein sichtbar. Natürlich geben wir auch hier – Ehrensache – kein einziges Bit an Dritte weiter.

Gefällt mir – gefällt mir nicht

Auch mit der Übermittlung von Daten an soziale Netzwerke sind wir vorsichtig. Wir möchten, dass sich bei uns jeder wohlfühlt: Wer gerne Inhalte teilen möchte, kann das über die vorhandenen Twitter-, Google+- oder Facebook-Buttons tun. Weil aber normalerweise allein die Einbindung der Buttons dem jeweiligen Social Network verrät, dass du auf unserer Seite warst – ohne dass du etwas angeklickt hast und vielleicht ohne dass du das möchtest – haben wir einen Schutz eingebaut: 2 Klicks für mehr Datenschutz. Erst wenn du zum ersten Mal auf den Button klickst, übermittelst du erste Daten an den jeweiligen Anbieter. Der zweite Klick führt dich direkt zum gewünschten sozialen Netzwerk. So bist du perfekt vernetzt, aber nur wenn du das willst.

Viel gelesen, nix verstanden?

Du hast was nicht verstanden, willst etwas genauer wissen oder einen Punkt mit uns diskutieren? Dann schreib uns!